Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2018 | April 2018

Programm März 2018

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 01.03. 21 Uhr

Amina Figarova New York Sextet

Morgan Guerin (ts), Bart Platteau (fl), Claus Reichstaller (tp), Amina Figarova (p), Josh Ginsburg (b), Jason Brown (dr)

Am ersten Märztag begrüßen wir die aus Aserbaidschan stammende Jazzpianistin Amina Figarova mit ihrem New York Sextet. In Baku geboren, begann sie schon mit zwei Jahren Klavier zu spielen, mit Drei zu komponieren und mit Sechs in einer Schule für hochbegabte Kinder klassisches Piano zu lernen. Sie entwickelte sich am State Conservatory of Baku, dem Konservatorium Rotterdam und dem Berklee College of Music in Boston, bevor es sie in den Big Apple zog. In Baku unterrichtet sie seit ihrem Abschluss 1987 auch als Professorin für klassisches Piano. Sie gilt heute als eine der produktivsten Jazzkomponistinnen und Pianistinnen Europas und hat bis dato 13 Alben veröffentlicht. In der Sextettformation, mit ihrem Ehemann, dem Flötisten Bart Platteau, dem Saxophonisten Marc Mommaas, dem Trompeter Ernie Hammes, dem Bassisten Josh Ginsburg und dem Schlagzeuger Jason Brown entstehen komplexe, leidenschaftliche Arrangements aus ihren eklektischen und kraftvollen Kompositionen. Amina Figarova spielte schon mit Musikern wie James Moody, Claudio Roditi und Toots Thielemans. Im Sextet oder Septett reüssierte sie auf großen Festivals wie dem Newport Jazz Festival und dem New Orleans Jazz und Heritage Festival. Freuen Sie sich auf eine der „most important composers to come into jazz in the new millennium“ (JazzTimes). Weitere Informationen

Fr. 02.03. 21 Uhr The Norway of Jazz N°99

Ellen Andrea Wang Trio

Ellen Andrea Wang (b,voc,comp), Erlend Slettevoll (p,keys), Erland Dahlen (dr)

Einen musikalisch eher ungewöhnlichen Weg beschreitet Ellen Andrea Wang aus Oslo mit ihrem Trio. Die „Klangpoetin am Kontrabass“ (Deutschlandradio Kultur) spielt akustischen Bass und singt dazu. Die junge Norwegerin hätte auch allein mit ihrer glasklaren Stimme reüssieren können. Doch sie lernte zuerst Violine, bevor sie sich als Teenager für den Kontrabass entschied und an der Norwegischen Musikakademie studierte. Genrebeschränkungen haben Wang nie interessiert. Sie arbeitete schon mit Bands und Musikern jeglicher Couleur, darunter Sting, Manu Katché und Marilyn Mazur. Für ihr Solo-Debüt ‘Diving’ von 2014 erntete sie einhelliges Lob der Kritiker. Souverän bewegen sich ihre Kompositionen zwischen Singer-/Songwriter-Ästhetik, Rock-Energie, Soul- oder Gospel-Emphase und der Flexibilität eines Jazztrios. Auch mit dem zweiten Album ‘Blank Out’ wandert Wang zwischen den Genres und gibt obendrein einen unverhohlenen politischen Kommentar ab. Mit Songs wie ‘A Change of Heart’, die Reue ausdrücken, die Schwierigkeit, einmal getroffene Entscheidungen wieder umzukehren. Die mit locker schwebenden Melodien und Synthesizern wie ein Tribut an die Singer-/Songwriter-Ästhetik der 80er-Jahre daherkommen. Weitere Stücke fokussieren den akustischen Kern des Trios, nähern sich dem Rhythm ‘n’ Blues oder kombinieren den Kontrabass mit Synthie-Funk und treibenden Drums. Begleitet wird Ellen Andrea Wang von Pianist Erlend Slettevoll und Erland Dahlen, der als Drummer und Perkussionist auf Electronica/Jazz/Experimental spezialisiert ist. Die Songs des Trios verführen mit slicken Grooves zum Tanzen und atmen zugleich die Sensibilität eines akustischen Jazz-Trios. Weitere Informationen

Sa. 03.03. 21 Uhr

Till Martin Trio

‘Knit for Elly’

Till Martin (ts), Christian Elsässer (p), Henning Sieverts (b)

Der Münchner Saxophonist Till Martin macht seit Jahren sein ganz eigenes Ding. Entzieht sich modischen Trends, hat seinen Ton konsequent entwickelt und unternimmt in jazziger Regelmäßigkeit abwechslungsreiche Experimente. Mit seinem neunten Album ‘Knit For Elly’, entstanden in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk, setzt er auf personelle und thematische Reduktion. Seine Kompositionen beziehen sich, mal mehr, mal weniger, auf Größen, die ihn auf seinem Weg inspiriert haben, von Maurice Ravel über Duke Ellington und Count Basie bis zu Bill Evans, Jimmy Giuffre und Lee Konitz. Das Ergebnis ist swingender als sonst, vor allem aber spielt der Blues eine wichtige Rolle – alleine ‘JG Blues’, ‘Yellow & Blue’ und ‘Darjeeling’ beleuchten auf faszinierend unterschiedliche Art dreierlei Facetten. Viel Raum für Melodie, Klangfarben und Improvisation bleibt dank der schlagzeuglosen Trio-Besetzung mit Christian Elsässer am Klavier und Henning Sieverts am Bass. „Die drei kennen sich so lange, dass es berauschend kreativ zugehen wird" (SZ, Oliver Hochkeppel). Weitere Informationen

So. 04.03. 20:00 Uhr

ArtSession

40 Jahre Jazzclub Unterfahrt: Vernissage mit anschließender JamSession mit Zhitong Xu (dr)

Studierende der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Augsburg beschäftigten sich im Rahmen ihres Studiums mit dem Thema „40 Jahre Jazzclub Unterfahrt“. Herausgekommen ist eine spannende Mischung individueller Interpretationen zum Thema Jazz, ähnlich einer JamSession. Plakate in den unterschiedlichsten Techniken wie Lithografien, Siebdrucke, Holzschnitte, Fototransfers, und Kombinationen unterschiedlicher Techniken sind entstanden. Bei der anschließenden JamSession ab 21:00 Uhr freut sich der Schlagzeuger Zhitong Xu auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere Informationen

Mo. 05.03. 21 Uhr Big Band Night

SJE-Bigband

Seit über 25 Jahren präsentiert die SJE-Bigband, zuvor Swinging Jazz Ensemble, Jazz vom Feinsten. Unter der Leitung des Jazzsaxophonisten Lothar Ringmayr führt die Bigband mit Swingklassikern, Rock- und Funkgrooves, Latinmusik und gefühlvollen Balladen durch ein aufregendes Jahrhundert der Musik- und Jazzgeschichte. Jazzgrößen wie Dusko Goykovich, Claudio Roditi, Nicolas Simion oder Johannes Enders waren schon Gastsolisten und prägten maßgebend den Sound des Ensembles. Für das heutige Konzert konnten der Geretsrieder Schlagzeuger Enno Strauß und die Jazzsängerin und Trompeterin Sabine Finkernagel gewonnen werden. Weitere Informationen

Di. 06.03. 21 Uhr The Norway Of Jazz N° 100

Arild Andersen-Gard Nilssen-Helge Lien

Arild Andersen (b, electronics), Helge Lien (p), Gard Nilssen (dr)

Mit entspannter Intensität tritt heute das Trio aus den drei Norwegern Arild Andersen, Helge Lien und Gard Nilssen an, das Publikum zu berühren. Arild Andersen gilt seit 1968 als einer der großen Kontrabassisten des europäischen Jazz. Bekannt wurde er außerhalb Norwegens mit dem Jan Garbarek Quartett. Andersen war in so vielen Dingen ein Pionier. Ob im Zusammenspiel mit Jazzgrößen wie Sonny Rollins, Stan Getz und Chick Corea. Oder in hoch vollendeter Kammer-Jazz-Formation mit Markus Stockhausen und Patrice Héral. Vor allem aber, wenn es darum geht, mit jüngeren Musikern in den Ring zu steigen. Jon Balke und Pål Thowsen waren Teenager, als sie in den 70er-Jahren mit Arild spielten und Tore Brunborg und Nils Petter Molvaer waren nicht viel älter, als sie in den 80er-Jahren ein wichtiger Teil von Masqualero wurden. Auch Helge Lien und Gard Nilssen sind deutlich jünger als er. Die Denkweise von Andersen ist immer dieselbe: Er will Widerstand und Herausforderungen. Wichtig ist ihm, dass „man das Vorhandene auf neue Art zusammenfügt und dann daraus hoffentlich wieder etwas Neues entsteht.“ Ein jüngerer über 70-Jähriger als Arild Andersen ist schwer zu finden. Helge Lien bringt seinen unverwechselbaren Pianostil mit ins Trio, eine ganz eigene Interpretation von Kammerjazz, der sich durch seine harmonisch komplexen Klangfarben auszeichnet. Schlagzeuger Gard Nilsen, der zu den Wegbereitern einer neuen Jazzbewegung aus Norwegen gezählt wird, bringt die Rhythmusfarben des Jazzrock mit ins Spiel. Das Magazin Jazz thing kor die drei Norweger in einer Artikel- und Konzertserie zur 100. Ausgabe zu ‘European Jazz Legends’ und veröffentlichte dazu das Livealbum ‘The Rose Window’, in Kooperation mit dem Label Intuition und dem WDR. Weitere Informationen

Mi. 07.03. 21 Uhr

Many Moons Ago

David Friedmann (vib), Bob Degen (p), Markus Schieferdecker (b), Peter Perfido (dr)

„Wie der Mond den Ozean im Wechsel der Gezeiten vorwärtsbranden und zurückweichen lässt, auf diese Weise nähern wir vier wahlverwandte Geister uns der Erforschung von Sound auf dem Weg der Improvisation“, so charakterisieren der Bassist Markus Schieferdecker und Schlagzeuger Peter Perfido den spirituellen Ausgangspunkt des Projekts, das die in Deutschland lebenden amerikanischen Jazzlegenden Bob Degen am Piano und David Friedman am Vibraphon präsentiert. In seiner Essenz summiert das Quartett das schier unerschöpfliche Erfahrungswissen, das Schieferdeker und Perfido über die Jahre in wechselnden Formationen als elegant und kraftvoll groovendes, atmendes und traumwandlerisch sicher zusammenspielendes Rhythmustandem gesammelt haben. Was dieses spektakuläre und spektakulär besetzte Quartett zu einem besonderen Eignis macht, ist die Sensibilität und hohe Konzentration auf die Magie des gemeinsamen Ensemblesounds, der ebenso bewusst wie bravourös langweilige Spielroutinen meidet. Neben Eigenkompositionen konzentriert sich das Ensemble in zweiter Linie auf eine zeitgemäße Interpretation einer Reihe von ausgewählten Kompositionen der drei Ms des Jazz: Thelonius Monk, Charles Mingus und Paul Motian. Weitere Informationen

Do. 08.03. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 101

Silje Nergaard

Silje Nergaard (voc), Jørn Øien (keys), Audun Erlien (b), Wetle Holte (dr)

Die Phalanx norwegischer Jazzsängerinnen ist Legende, ihr Aushängeschild seit vielen Jahren heißt Silje Nergaard. Schon als 16-Jährige trat sie auf dem berühmtesten Festival ihrer Heimat auf. Seit ihrem Debütalbum ‘Tell Me Where You’re Going’, „hat sich die norwegische Künstlerin Silje Nergaard ... einen festen Platz am Jazz-Pop-Olymp erobert. Ihr neues Album besticht durch seine orchestralen Arrangements aus der Feder von Grammy-Gewinner Vince Mendoza“ (MDR). Sie zählt zu den ganz wenigen Protagonisten des Jazz, die sich auch in der Popwelt großer Beliebtheit erfreuen, denn jede Art von Genregrenzen und Scheuklappen sind ihr fremd. Die Norwegerin mit der sanften Stimme ist für ihren gefühlvollen Perfektionismus bekannt und dafür, dass sie sich in ihren Liedern auch ernsthafte Gedanken zum Leben in unserer Welt macht. Für das neue Album hat sie unter dem Titel ‘For You A Thousand Times’ Lieder geschrieben, deren mitreißende Texte und Melodien von vergangenen Begegnungen und der Kraft der Erinnerung inspiriert wurden. „Ich habe Bilder davon gesehen, wie sich Familien aus Nord- und Südkorea nach Jahrzehnten der Trennung wieder getroffen haben. Alle haben vor Freude geweint und waren von Glück erfüllt (...). Daraus ist der Song ‘For You a Thousand Times’ entstanden”, erinnert sich Nergaard an den Schlüsselmoment der Entstehung ihres bisher persönlichsten Werkes. Einen der intimsten Momente verarbeitet sie in ‘Hush Little Bird’, einem Schlaflied für ihren kleinen Adoptivsohn Jonah, der vor dem Einschlafen in seiner Herkunftssprache brabbelt. Die leichte Sommerballade ‘Cocco Bello’ komponierte sie um die Erinnerung an den Werbegesang eines afrikanischen Kokosnusshändlers am Strand von Sizilien. Ihre neuen Stücke sind voll solcher Geschichten: über unsichtbare Verbindungen, Sehnsucht und Liebe. Im Konzert setzt sie das subtil arrangierte Klangpanorama mit einer neuen Tourneebesetzung um, Audun Erlien am Bass, Andreas Ulvo am Piano und Wetle Holte an den Drums. Weitere Informationen

Fr. 09.03. 21 Uhr

Philipp Schiepek Quartett feat. Seamus Blake

Philipp Schiepek (g), Seamus Blake (sax), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr)

Seit erst zwei Jahren nennt Philipp Schiepek München seine Heimat. Bereits in dieser kurzen Zeit konnte er sich in der Münchner Jazzszene einen Namen machen und stellt nun seine Band vor: das Philipp Schiepek Quartett feat. Seamus Blake. Mit Henning Sieverts am Bass und Bastian Jütte am Schlagzeug unterstützen zwei herausragende Musiker den jungen Künstler im Frühjahr bei der Produktion seines Debütalbums. Ganz besonders freut sich der ambitionierte Gitarrist, dafür mit dem New Yorker Ausnahmesaxophonisten Seamus Blake arbeiten zu können. Der Preisträger der Thelonious Monk International Jazz Competition spielte schon mit John Scofield und Antonio Sanchez und gibt der Musik eine weitere Dimension. Blake, der für die Recordings in München gastiert, wird heute zusammen mit Schiepek in der Unterfahrt auftreten und damit einen musikalischen Vorgeschmack auf das Album bieten. Die Kompositionen sind durch teils komplexe aber nie verkopfte Themen geprägt. Schiepek achtet immer darauf, dass sich alle Musiker improvisatorisch frei ausspielen können und die Leichtigkeit nicht verloren geht. „Philipp Schiepek: eine echte Entdeckung mit seinem absolut in der Jazztradition stehenden Sound, aber einer knisternd-modernen Spielweise“ (Ulrich Habersetzer, BR). Weitere Informationen

Sa. 10.03. 21 Uhr Geschlossen!

Konzert mit JD Allen leider abgsagt.

Leider wurde uns heute am 2.3. das Konzert mit JD Allen abgesagt. Es ist ihm die rechtzeitige Ausreise aus den USA nicht möglich. Nähere Gründe sind uns leider nicht bekannt. Weitere Informationen

So. 11.03. 21 Uhr

Jam Session mit Nils Kugelmann (b) und Zhitong Xu (dr)

Nils Kugelmann, 1996 in München geboren und Zhitong Xu, Jahrgang 1994 aus Harbin, China lernten sich während ihres Studiums an der Münchner Musikhochschule kennen und schätzen. Xu kam schon als 17-Jähriger nach Deutschland um Jazz zu studieren und hat sich inzwischen in der Münchner Szene zu einem gefragten Schlagzeuger des Modern Jazz entwickelt. Wofür er unter anderem mit dem Anton Mangold Quartett den Neuen Deutschen Jazzpreis 2017 erhielt. Kugelmann „bewegt sich mühelos zwischen neuer klassischer Musik, Jazz und elektronischer Tanzmusik“ (SZ) und verbindet seine musikalischen Interessen und Energien in seiner Tätigkeit als Jazzbassist und Komponist. Zusammen bilden die beiden Musiker inzwischen eine eingespielte Einheit und spielen mit aufstrebenden Münchner Bands wie Elders Universe. Nils Kugelmann und Zhitong Xu verbindet ihre Leidenschaft für feinfühliges, sich entwickelndes und vor allem energetisches Spiel. Bei der heutigen Session freuen sie sich gemeinsam auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere Informationen

Mo. 12.03. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München Ltg. Prof. Joe Viera

Von Swing über Blues bis Bossa, von Rock bis Bebop, von einfühlsamen Balladen bis treibendem Funk reicht das Repertoire der Uni Big Band Passau, in der rund 25 Musiker*innen spielen, die allermeisten von ihnen Studierende der Universität an Donau, Inn und Ilz. Geleitet wird das zwanzig Jahre junge Ensemble seit nunmehr über zehn Jahren von der lebenden Jazzlegende Joe Viera, welcher in Deutschland und international einen hervorragenden Ruf als Jazzmusiker und Pädagoge genießt. Immerhin war er einer der ersten Jazzpädagogen Deutschlands, seit 1957 unterrichtet er in Workshops und Seminaren, seit 1960 ist er als Musiker, Arrangeur, Komponist und Autor tätig. München, Hannover, Berlin, Würzburg, Budapest oder Zagreb sind dabei nur einige wenige Stationen seines Wirkens. Bekannt wurde Viera auch als Gründer des Studierzentrums für zeitgenössische Musik und künstlerischer Leiter der Internationalen Jazzwoche in Burghausen. Seine Big Band, in der junge und erfahrene Musiker eine überzeugende Einheit bilden, präsentiert, angetrieben von Schlagzeuger Günther Hauser, unterschiedlichste Stile, mit Arrangements von Bill Liston, Dave Wolpe, Michael Philip Mossman, David Berger, Les Sabina, Alan Baylock und Mike Tomaro. Weitere Informationen

Di. 13.03. 21 Uhr

The Clayton Brothers

Terell Stafford (tp), Jeff Clayton (sax), Sullivan Fortner (p), John Clayton (b), Obed Calvaire (dr)

Die Formation The Clayton Brothers ist ein Kopfkind des Saxophonisten Jeff Clayton. Vor über dreißig Jahren haben er und sein Bruder, der Bassist John Clayton, sich gegenseitig versprochen, immer die Projekte des jeweils anderen zu unterstützen. Jeff liebt das persönliche Zusammenspiel und John das Fullhouse der Bigband. Also gründeten sie das Clayton-Hamilton Jazz Orchestra und das Clayton Brothers Quintett. Ersteres unter anderem mit Schlagzeuger Jeff Hamilton, Letzteres mit den beiden Brüdern sowie Johns Sohn Gerald Clayton oder wie heute Sullivan Fortner am Klavier, Terell Stafford an der Trompete und Obed Calvaire am Schlagzeug. Beide Brüder sind mehrfach grammy-nominiert, mit dem Quintett zweimal, 2009 und 2010 für die Alben ‘Brother To Brother’ und ‘The New Song And Dance’. Bruder John konnte den Grammy auch schon nach Hause tragen. Jeff spielte schon mit Legenden wie Patti LaBelle, Sammy Davis junior, Ella Fitzgerald, B. B. King, Madonna, Frank Sinatra und Stevie Wonder. John war unter anderem künstlerischer Leiter für das Jazzprogramm der Los Angeles Philharmonic Orchestra und des Lionel Hampton Jazz Festivals und komponierte und arrangierte für Charles Aznavour, Dee Dee Bridgewater, Michael Bublé, Natalie Cole und Whitney Houston. Mit ihrem jüngsten Projekt mutieren die Clayton-Brüder zu ‘Soul Brothers’ und machen „new, fresh music that acts as a prism through which one can hear the life and familial experiences we have had”. „We combine our love of playing together with our outrage at our society’s problems. Music is a wonderful vehicle to express the fun we get from life as well as the heartache we feel when people suffer.” Weitere Informationen

Mi. 14.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Klaus Paier & Asja Valcic Quartet

CD Präsentation: ‘Cinema Scenes’

Klaus Paier (accordion, bandoneon), Asja Valcic (cello), Stefan Gfrerrer (b), Roman Werni (dr)

Akkordeonist Klaus Paier und die Cellistin Asja Valcic kreieren „eine universale Kammermusik, zu der uns alle Vergleiche fehlen“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und die „zum Weinen schön“ (Süddeutsche Zeitung) ist. Mit ihrem einzigartigen, seit 2009 bestehenden Duoprojekt haben beide jeder für sich die Rolle ihrer Instrumente im Jazz neu definiert. Paier mit einer ganz eigenen, jahrelang verfeinerten Spieltechnik, für die er sich gar eigene Akkordeons bauen ließ. Valcic mit einer unerhörten Dynamik, in der sich klassische Präzision mit groovender Wucht paart. In ihren Kompositionen verweben sie Klassik und Jazz, Blues und Tango, Musette und Modern Music zu unverwechselbaren, eigenen Klangbildern, mal eher minimalistisch, mal fast schon sinfonisch. Ob zu großangelegten Road Movies wie in ‘Silk Road’ oder zeitlosen Sätzen wie in ‘Timeless Suite’, und zwar stets sinnlich und bildhaft. Dieser Bilder- und Farbenreichtum steht nun bei Paiers und Valcics neuem Album ganz im Mittelpunkt: Auf ‘Cinema Scenes’ gießen sie zum einen Eindrücke aus der Betrachtung einiger Kinofilme in Töne, vor allem aber eigene visuelle Ideen. Weil das auch musikalisch nach der großen Leinwand schreit, wird das Duo aufgestockt zum Quartett. Mit an Bord kommen die Gefährten von Paiers Trio, Stefan Gfrerrer am Kontrabass und Roman Werni an Schlagzeug und Perkussion. Weitere Informationen

Do. 15.03. 19:00 Uhr Celebrating Forty Years of Finest Jazz

Hadar Noiberg & Chano Dominguez | Makiko Hirabayashi Trio | Jazzrausch Bigband | MMMM

Heute möchten wir mit Ihnen 40 Jahre Unterfahrt feiern. Dazu präsentieren wir Ihnen im Club das Makiko Hirabayashi Trio mit Marilyn Mazur und die Band der Münchner Musikkritiker. Im Einstein präsentieren wir Ihnen das wunderbare Duo von Flötistin Hadar Noiberg und Chano Dmominguez und die Jazzrausch Bigband. Weitere Informationen

Do. 15.03. 20:30 Uhr Einstein Halle 4

Hadar Noiberg & Chano Dominguez Duo

Hadar Noiberg (fl), Chano Dominguez (p)

Starke Rhythmen und innige Melodien. Heute stellen der spanische Pianist Chano Dominguez und die israelische Flötistin Hadar Noiberg in der Unterfahrt ihr neues Duoprojekt vor. Progressiv geprägt von den musikalischen Traditionen ihrer Heimatländer, verschmelzen die beiden Elemente aus Blues, Latin, Klezmer und Jazz zu einem eigenen musikalischen Kosmos. Beide haben solo und in anderen Projekten einen einzigartigen Stil entwickelt, Dominguez als einer der Begründer des Flamenco Jazz, Noiberg als Kreatorin eines Middle Eastern World Jazz. Die in New York lebende Preisträgerin des Awards der American Society of Composers, Authors and Publishers beeindruckt und berührt mit ihrer eigenwilligen Melange aus ethnischen Elementen, zeitgenössischem Jazz und klassischer Spieltechnik. Bei ihr fusionieren mehrere Welten, der warme, romantische Ton, die Präzision und Kontrapunktik der europäischen Klassik, der Saft und die Improvisationslust des amerikanischen Jazz und nicht zuletzt der Farbenreichtum der jüdisch-arabischen Musik. Die Virtuosin gibt der Jazzflöte eine ganz neue Wucht und weiß genau, „how to evoke moods and emotions through music.“ (Inside World Music). Der Grammy-Nominee vereint seit über vierzig Jahren die Musiksprachen seiner Wahlheimat New York und seiner Geburtsstadt, der andalusischen Flamenco-Hochburg Cádiz und hat damit einen einzigartigen Stil entwickelt. „Dominguez revolutionized the use of the piano in flamenco, prior to his influence, almost exclusively a domain for the more traditional instrument, the guitar. While much of latin jazz is rhythmic adaptation of traditional compositional and harmonic components of the form, Dominguez has distinguished himself as a true pioneer of flamenco jazz” (All about Jazz). Zusammen sind Hadar Noiberg und Chano Dominguez von einer Unmittelbarkeit, die ihresgleichen sucht. Weitere Informationen

Do. 15.03. 21:00 Uhr

Makiko Hirabayashi Trio

Makiko Hirabayashi (p), Klavs Hovman (b), Marilyn Mazur (dr, perc)

Im außergewöhnlichen Trio um Makiko Hirabayashi fügen sich drei starke Charaktere zu einem genialen Ganzen: Da ist zum einen die begnadete japanische Pianistin und Komponistin Makiko Hirabayashi – in Hongkong aufgewachsen, am Bostoner Berklee College ausgebildet, in Kopenhagen lebend und in der skandinavischen Musikszene und darüber hinaus eine feste Größe. In ihrem Spiel verschmelzen Elemente klassischer Musik mit Klängen aus Fernost, Nordic Folk und Jazz. An ihrer Seite brilliert neben dem Bassisten Klavs Hovman die weltweit renommierte Percussionistin Marilyn Mazur, einst Bandmitglied von Miles Davis, Wayne Shorter und Jan Gabarek und als Bandleaderin und ECM-Künstlerin aktiv. Trotz oder gerade wegen dieser Troika starker Protagonisten kommt die Band „ohne Star aus und hat derer drei, die Balance zwischen den Musikern ist traumhaft" (FAZ). „Das Trio schafft es, spielerisch die Musiktraditionen Japans und Skandinaviens in puren Modern Jazz zu weben – und so etwas ganz Eigenes, Einzigartiges entstehen zu lassen. Diese sanften, filigranen Klangwelten sind etwas für den Genießer“ (Jazzforum Bayreuth). „Auch das [jüngste] vierte Album [‘Where The Sea Breaks’] des Kopenhagener Trios steckt voller fein abgestimmter Überraschungen (...) Die Pianistin, die Schlagwerkerin und der Bassist eint das untrügliche Gespür für atmosphärische Kontraste mit harmonischem Grundton“ (JAZZthing). Weitere Informationen

Do. 15.03. 21:45 Uhr Einstein Halle 1

Jazzrausch Bigband

Leonard Kuhn (comp, electronics), Patricia Römer (voc), Daniel Klingl (ss,as), Raphael Huber (as,ts), Moritz Stahl (ts), Florian Leuschner (bs,bcl), Michael Salvermoser, Julius Braun (tps), Roman Sladek, Carsten Fuss (tbs), Jutta Keeß (tuba), Heinrich Wulff (git), Kevin Welch (p), Maximilian Hirning (b), Marco Dufner (dr)

Die Münchner Jazzrausch Bigband versteht es als weltweit erste Resident Bigband eines international renommierten Technoclubs, des Harry Klein Club, wie kaum ein anderes Ensemble, den Kosmos zügelloser Kreativität mit den besonderen Ansprüchen eines urbanen Nachtlebens zu vereinen. Ihr außergewöhnlicher Spielplan führte sie bereits ins Lincoln Center NYC, die Philharmonie in München, das FM4 Frequenzy Festival oder das Jazzfestival in St. Moritz. Weitere Informationen

Do. 15.03. 23:00 Uhr

Münchner Musikkritiker

Roland Spiegel (g, voc), Ulrich Möller-Arnsberg (viol), Ulrich Habersetzer (as), Ralf Dombrowski (g, mel, p), Oliver Hochkeppel (keys), Klaus von Seckendorff (p), Wolfgang Schmid (b, Ltg.), Roland HH Biswurm (perc), Andreas Florek (dr), Carolin Roth (voc, ukulele)

MMMM = Münchner Musikkritiker machen Musik. Und das sogar überraschend frisch, locker und mit einem Augenzwinkern. Ein buntes Programm aus der Jazzgeschichte, von Gospel bis Funk today. Anwesende Musiker und Gäste dürfen gerne auch eine Kritik schreiben, die dann natürlich unzensiert veröffentlicht wird. Die Idee für das heutige Konzert wurde vor zehn Jahren von Bassvirtuose Wolfgang Schmid und Katarina Ehmki vom Bayerischen Hof geboren. Dem Gespräch folgten Taten und ein paar Monate später wurde die Band aus renommierten Münchner Jazzkritikern gegründet. Inzwischen ist das Ensemble unter der musikalischen Leitung von Schmid zu einem fixen Programmpunkt des Festivals Jazz Sommer im Bayerischen Hof avanciert. „Rampensau-Qualitäten, eine gehörige Portion Selbstironie und nicht zuletzt eine Leidenschaft für das Musizieren, die eventuelle Peinlichkeitsgefühle überwiegt“, all dies attestiert die Jazzzeitung dem Kritikerensemble. Fazit: Verstecken bräuchten sich die „Herren der Journaille“ dabei nicht, auch wenn „das ein oder andere Mal kräftig danebengegriffen“ werde und das „Fehlen der professionellen Kaltschnäuzigkeit in der Performance“ dem Publikum nicht zu verheimlichen, sei „der Unterhaltungswert der ganzen Sache aber daher umso größer.“ Also, viel Spaß auf beiden Seiten! Weitere Informationen

Fr. 16.03. 19:00 Uhr Celebrating Forty Years of Finest Jazz

Leo Betzl Trio | OREGON | Shinya Fukumori Trio

An unserem zweiten Jubiläumsabend ist der Bayerische Rundfunk mit dabei und sendet unsere Konzerte live in Ausschnitten ab 22 Uhr. Den Abend läutet das Leo Betzl Trio im Einstein mit 2 Programmen ein (Eintritt frei). Im Club ab ca. 21:20 das legendäre Ensemble ‘Oregon’ und zum Ausklang des Abends das ECM CD-Release des Trios um Shinya Fukumori (Clubticket für beide Konzerte). Weitere Informationen

Fr. 16.03. 19:30 Uhr & 22:15 Einstein Halle 4

Leo Betzl Trio

Leo Betzl (p), Maximilian Hirning (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Eine neue Generation Münchner Jazzmusiker macht sich gerade mit internationalem Erfolg daran, aus der Nische herauszukommen und neue genreübergreifende Wege zu gehen. Eine der Speerspitzen ist das Trio mit dem Pianisten Leo Betzl, dem Bassisten Maximilian Hirning und dem Schlagzeuger Sebastian Wolfgruber. Perfekt eingespielt, stellt es auch beim Vincent Eberle Quintett und in der, unlängst ins Lincoln Center in New York eingeladenen, Jazzrausch Bigband die Rhythmusgruppe. In der Handvoll an Jahren seit der Bandgründung noch an der Hochschule für Musik und Theater haben die Drei für ihre stets überraschende, immer dramatische Bögen spannende und jedes Experiment zugänglich ausgestaltende Musik bereits einen wahren Regen von Auszeichnungen erhalten, vom Steinway-Förderpreis über den Kurt Maas Award bis zum Hansjörg-Henzler-Jazzpreis und LAG Jazzpreis. Dass Modern Jazz viele Facetten haben kann, zeigt das Trio mit seinem Debütalbum ‘Levitation’. Es besticht vorrangig durch Eigenkompositionen, aber auch durch radikal modern arrangierte Standards. Die drei Musiker beeindrucken mit spielerischer Empathie, Virtuosität und Energie und zeigen mit ihrem Repertoire, wie facettenreich Jazz sein kann: Energetisch, virtuos und immer wieder überraschend. Mit einer Mischung aus sphärischen, teils impressionistischen Klängen, tighten Grooves und filigranem Swing nehmen sie ihre Zuhörer mit auf eine spannende Reise: Sie spielen technoide Musik auf analogen Instrumenten, eine furiose Liaison zwischen Techno und Jazz, die überbordende Spielfreude und eine äußerst dynamische Performance verspricht. Weitere Informationen

Fr. 16.03. 21:20 Uhr BR Jazzclub Live

Oregon

Ralph Towner (g), Paul McCandless (oboe, ss), Paolino Dalla Porta (b), Mark Walker (perc, dr)

„Leidenschaftlich, luftig, poetisch, raffiniert, sanft, evokativ“, Oregons dreißigstes Album ‘Lantern’ schafft in zehn Originalstücken einen Kosmos aus Unität, Kohärenz und expressiver Freiheit. Mal avantgardistisch und fantastisch wie im Titelsong ‘Lantern’, mal konventionell und verspielt wie in ‘Dolomiti Dance’, mal swingend und flott wie in ‘Walk The Walk’ und ‘The Glide’, mal sweet and Latin wie in ‘Not Forgotten’ und manchmal einfach nur ergreifend wie in ‘Figurine’. Selbst ein so entwaffnend schlichter Track wie ‘The Water Is Wide’ glänzt dank der ausgefeilten Soli von Paolino Dalla Porta am Kontrabass und Ralph Towner an Gitarre und Klavier wie ein kleines Juwel des Jazz. Paul McCandless erzählt mit Oboe und Saxophon Geschichten, beschwört Bilder herauf und provoziert Reaktionen mittels erstaunlicher Phrasen. Während Mark Walker am Schlagzeug Fresken malt und Stimmungen rhythmisiert. ‘Lantern’ ist Oregons fünftes Album bei dem italienischen Jazzlabel CAM Jazz und das erste mit Paolino Dalla Porta am Kontrabass. Das 1971 in den USA gegründete Quartett bestätigt damit erneut seine „einzigartige, blühende, herausragende Kreativität“ (Daniela Floris) und schöpft aus immer frischen Musikquellen von Jazz, Kammermusik, Weltmusik bis zu Neuer Improvisationsmusik. Weitere Informationen

Fr. 16.03. 23:15 Uhr BR Jazzclub Live

Shinya Fukumori Trio

Matthieu Bordenave (ts, cl), Walter Lang (p), Shinya Fukumori (dr)

Mit einem ganz eigenen lyrischen Sound kommt das ECM-Debüt eines besonderen Trios mit japanischen, französischen und deutschen Wurzeln daher. Schlagzeuger, Bandleader und Komponist Shinya Fukumori ist in mehrfacher Hinsicht ein einfallsreicher Musiker: Seine Aufmerksamkeit gilt den Klangfarben, den Details und dem Raum – Qualitäten, die sein Spiel auszeichnen und sich im Farbspektrum seiner freischwebenden Balladen wiederfinden. In München lebend und in Osaka/Japan geboren und aufgewachsen, ist Fukumori bekannt für seine melodische und rhythmische Auffassung und Vorgehensweise am Schlagzeug. Eine weitere, herausragende Eigenschaft von ihm ist sein einzigartiger und sensibler Umgang mit dem Becken, durch den ein einzigartiger, unverwechselbarer Sound entsteht. Er studierte an der University of Texas Arlington und dem Berklee College of Music Boston. Er konzertierte schon in Deutschland, Estland, Rumänien, Belgien, Schweiz, Mexiko, Japan und den USA. Vor allem für den Tenorsaxophonisten Matthieu Bordenave und den Pianisten Walter Lang schaffen die Kompositionen seines Debüts Entfaltungsräume. Bordenave hat einen trügerisch fragilen Ton – einen Ton von beachtlicher emotionaler Wucht. Lang, einer von Lee Konitz’ bevorzugten Duopartnern, entpuppt sich als subtil agierender Mitspieler, der den Gesamtkontext beharrlich abstützt. Das Album ‘For 2 Akis’ wurde im Frühjahr 2017 in den Studios La Buissonne im Süden Frankreichs aufgenommen und von Manfred Eicher produziert. Weitere Informationen

Sa. 17.03. 19:00 Uhr Celebrating Forty Years of Finest Jazz

Dauner // Dauner | China Moses & Ashley Henry | Jakob Manz Project

An unserem dritten Jubiläumsabend präsentieren wir Ihnen im Einstein heute bei freiem Eintritt den jungen Saxophonisten Jakob Manz. Das Clubticket in der Unterfahrt gilt für die beiden Konzerte mit Dauner // Dauner und dem China Moses & Ashley Henry Duo. (Clubticket für beide Konzerte) Weitere Informationen

Sa. 17.03. 19:30 Uhr & 21:45 Einstein Halle 4

Jakob Manz Project

Jakob Manz (as), Hannes Stollsteimer (p), Frieder Klein (b), Paul Albrecht (dr)

The Jakob Manz Project ist eine Formation blutjunger Jazzmusiker, deren Musik sich irgendwo zwischen modernem Funk und Soul bewegt. Inspiriert von Künstlern wie Miles Davis, Herbie Hancock, Marcus Miller oder Christian Scott, kreiert der erst 16-jährige mehrfache „Jugend jazzt“-Preisträger Jakob Manz am Altsaxophon, zusammen mit Hannes Stollsteimer am Piano, Frieder Klein am Bass und Paul Albrecht an den Drums, einen ganz eigenen Bandsound, energiegeladen und lebendig, mit Spielwitz, impulsiver Leidenschaft und mit voller Überzeugung. Neben Eigenkompositionen spielt die Band auch Interpretationen von Standards. So entsteht eine von Jazzgrößen inspirierte, aber zugleich höchst individuell interpretierte Musik. Manz' Projekt lebt von gegenseitiger Inspiration und Spontanität, welche im Kollektiv zum Ausdruck gebracht werden und die jungen Musiker immer wieder vor neue Herausforderungen stellen, ob in puncto Virtuosität oder im kreativen Zusammenspiel. Mal mit treibenden afroamerikanischen Beats, mal entspannt ruhig, verspricht das die perfekte Mischung Groove. Unlängst wurde die junge Formation dafür mit dem Musikpreis des Stuttgarter Lions Clubs 2017 ausgezeichnet. Weitere Informationen

Sa. 17.03. 20:30 Uhr

Dauner - Dauner

Wolfgang Dauner (p), Flo Dauner (dr)

Dauner // Dauner, das sind Wolfgang und Florian Dauner, Vater und Sohn, die sich „aus zwei musikalischen Richtungen – zwei unterschiedlichen musikalischen Vorstellungen kommend – so positiv ergänzen. Freilich, beim längeren Zuhören offenbart sich, dass der Generationsunterschied der einzige Unterschied ist. Ansonsten sind sie – wie kann es anders sein – aus dem gleichen Holz geschnitzt“ (Prof. Manfred Schoof). „Vater Dauner kann stolz sein auf seinen Sohn – ist er auch, denn er läuft zur Höchstform auf, zaubert in halsbrecherischen Figurationen beeindruckende musikalische Momente.“ Der Stuttgarter Pianist Wolfgang Dauner ist einer der Geburtshelfer einer eigenständigen europäischen Jazzentwicklung, und gehört damit zu den wenigen deutschen Jazzstars, deren Wirken auch international mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wird. Als einer der ersten Jazzmusiker setzte er Synthesizer zur Musikproduktion ein und avancierte damit zum Pionier des elektronischen Avantgarde-Jazz. Sohn Florian Dauner studierte in Boston am Berklee College of Music und ist seit 25 Jahren ständiger Schlagzeuger der Fantastischen Vier, trommelt bei Paul van Dyk und Sarah Brightman und spielt in der Liveband von ‘The Voice of Germany’. Auf den Bühnen der Welt spielte er auch schon mit Charlie Mariano, Albert Mangelsdorff, dem United Jazz + Rock Ensemble und DePhazz. Im Duo Dauner // Dauner entsteht ein intensiver Dialog über Generationen, Genres und Stile hinweg, geprägt durch die Dualität von Harmonie und Rhythmus. Weil das Klavier in der klassischen Combobesetzung auch Aufgaben der Rhythm Section übernimmt, ergibt sich der Groove wie selbstverständlich als erster gemeinsamer Nenner. Eine weitere Schnittstelle ist die Elektronik: Wolfgang Dauner weiß genau, wie er mit einem Synthesizer eine andere Wirklichkeit jenseits alltäglicher Erfahrungstatsachen etablieren kann. Live feiern Dauner // Dauner die Vielfalt und Verschiedenheit ihrer Einflüsse: Explizite Jazzstücke stehen neben indischen Ragas und Elementen der zeitgenössischen U- und E-Musik. Weitere Informationen

Sa. 17.03. 22:00 Uhr

China Moses und Ashley Henry Duo

China Moses (voc), Ashley Henry (p)

Wer ist die Frau mit dem geheimnisvollen Namen China Moses? Sie ist die Tochter der Jazzsängerin und mehrfachen Grammy-Preisträgerin Dee Dee Bridgewater, ihr Vater war der legendäre Regisseur Gilbert Moses. Musik spielte früh eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Ihre ersten Schritte als Sängerin wagte sie als Teenager. 1997 veröffentlichte sie ihr Debüt ‘China’ mit einem Gastauftritt der Hiphoplegende Guru. Mit zwei weiteren Alben und diversen Features etablierte sie sich als gefragte Vokalistin in der aufstrebenden R&B-Szene ihrer Wahlheimat Paris. Der internationale Durchbruch kam 2008 mit dem Jazzalbum ‘This One’s For Dinah’, einer Liebeserklärung an ihr musikalisches Idol Dinah Washington, zusammen mit dem französischen Pianisten Raphaël Lemonnier. 2012 folgte mit ‘Crazy Blues’ eine Auswahl von Jazz- und Bluesstandards. Mit ihrem neuen Album ‘Nightintales’ beweist sie jetzt, dass sie noch viel mehr kann. Erstmals tritt sie mit Eigenkompositionen ins Rampenlicht. Genervt von Plattenfirmen und Produzenten und festgelegt auf Musik, die nicht das war, was sie wirklich wollte, zeigt China Moses nun erstmals, wie und wer sie wirklich ist. Mit ‘Nightintales’ wird China Moses zu einer Erzählerin der Nacht. Mit warmer, erstaunlich wandelbarer Altstimme ließ sie bei einer Albumrelease schon letztes Jahr in der Unterfahrt Figuren und Orte im Kopf des Zuhörers Gestalt annehmen. In intimer Duobesetzung mit dem Pianisten Ashley Henry formt sie heute Bilder und Stimmungen, bezieht in Zeiten allgemeiner Umbrüche musikalisch Stellung. Weitere Informationen

So. 18.03. 19:00 Uhr Celebrating Forty Years of Finest Jazz

Pericopes+1 | Klaus Doldinger Quartet | Myra Melford

Der letzte und vierte Jubiläumsabend bietet noch einmal alle Kontraste über drei Generationen. Junge Wilde mit Periscope+1 im Einstein bei freiem Eintritt. Und in der Unterfahrt präsentiert sich der immer jung bleibende Klaus Doldinger mit seinem Quartett, gefolgt von Pianistin Myra Melford mit einem grandios besetzten Quintett. (Clubticket für beide Konzerte) Weitere Informationen

So. 18.03. 19:30 Uhr & 21:15 Einstein Halle 4

Pericopes+1

Emiliano Vernizzi (sax), Alessandro Sgobbio (p), Nick Wight (dr)

Das junge Trio Pericopes+1 ist ein musikalisch-kreatives Projekt, das zwischen Parma, New York und Paris geboren wurde. Ursprünglich als Piano-Sax-Duo gegründet und 2015 zum Trio mit Drums erweitert, gehören Pericopes+1 „definitiv einer neuen Generation an, die nichts verwirft, aber alles dekonstruiert und verschiebt, fast wie auf Portraits von Picasso order Bacon“ (JAZZ'N'MORE, Jürg Solothurnmann). Die Musik von Emi Vernizzi am Saxophon, Alex Sgobbio am Klavier und Nick Wight am Schlagzeug ist eine geschmackvolle Balance aus intelligenter Improvisation und abenteuerlicher Komposition, in der sich Modernität und Zugänglichkeit kreuzen. Ein „origineller, stilvoller, ausgewogener Beitrag zum zeitgenössischen Jazz“ (ORF). Mit dem Debütalbum im Trio ‘These Human Beings’ begeisterten sie Jazzgrößen wie Enrico Rava und Dave Liebman: „Great record. Wonderful music with a very diverse repertoire, played flawlessly. You can hear the spirit and mutual respect the three musicians have for each other and the music. These guys have a history to be sure.“ Nach fünf erfolgreichen internationalen Tourneen und rund 100 Shows in über einem Dutzend Ländern in Europa und auf der anderen Seite des Atlantiks sind Pericopes +1 aktuell mit ihrem jüngsten bei Auand Records erschienen Studioalbum ‘Legacy’ auf Europatournee. „‘Legacy’ manifestly winks at contemporary jazz, impregnated of avantgarde undertones whose common intention — kind of a trademark for Pericopes+1 — is to constantly search for innovation, courage and intellectual honesty“ (Italia in Jazz, Stefano Dentice). Weitere Informationen

So. 18.03. 20:30 Uhr

Klaus Doldinger Quartett

Klaus Doldinger (sax), Christian Elsässer (p), Patrick Scales (b), Christian Lettner (dr)

Man kennt ihn und vor allem seine Musik, auch wenn man sich dessen manchmal gar nicht bewusst ist. Ob es die berühmte Tatortmelodie ist, Soundtracks zu den Blockbustern ‘Das Boot’ oder ‘Die unendliche Geschichte’ oder einige seiner mittlerweile 35 Passport-Alben. Mit über 80 Jahren blickt er auf 63 Jahre Bühnenkarriere zurück und schenkt immer wieder neue Impulse. Doldinger ist der erste deutsche Jazzmusiker, der im wahrsten Sinne spielerisch zu internationaler Anerkennung fand. Schon 1960 tourte er durch die USA und wurde zum Ehrenbürger der Stadt New Orleans, der Mutter des Jazz, ernannt. Bevor er 1972 seine Jazzformation Passport gründete, hatte Doldinger bereits in allen Teilen der Welt und an allen wichtigen Ort des Jazz gespielt. Inzwischen kann Doldinger auf mehr als 5.000 Live-Auftritte, Tourneen durch 50 Länder und über 2.000 veröffentlichte Kompositionen zurückblicken. Er wurde dafür mit zahllosen Preisen belohnt, darunter drei ECHOs, zuletzt 2017 dem ECHO Jazz für sein Lebenswerk, sowie 2002 mit dem Bundesverdienstkreuz für „wichtige und unüberhörbare Impulse, die er dem deutschen Kulturleben gegeben hat.“ Seine Kreativität hat bis heute ebenso wenig nachgelassen wie seine Bedeutung für die Musik, weit über den Jazz hinaus. Auch mit den jüngsten Alben ‘Doldinger’ und ‘Symphonic Project’ erkundet Doldinger neue Ufer. Für Ersteres wählte er 14 Tracks aus seinem riesigen Repertoire aus und interpretierte sie vollkommen neu, supportet von seinen Bands Passport und Passport Classic und weiteren Protagonisten der Jazz- und Popwelt wie Helge Schneider, Udo Lindenberg, Nils Landgren und Dominic Miller. Für sein fulminantes Symphonic Project hat er Passport mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Bernd Ruf und der Nordwestdeutschen Philharmonie unter Leo Siberski zu einem 83-minütigen Livemitschnitt zusammengebracht. Weitere Informationen

So. 18.03. 22:00 Uhr

Myra Melford ‘Snowy Egret’

Ron Miles (cornet), Liberty Ellman (g), Myra Melford (p), Stomu Takeishi (b), Gerald Cleaver (dr)

„A crafty original whose playing is filled with muscle, brains and poetic spark“, nennt das New Yorker Magazin TimeOut die Pianistin und Komponistin Myra Melford, die heute mit Ihrem Projekt ‘Snowy Egret’ in der Unterfahrt gastiert. „Her work is both ambitious and accessible, full of bright, intense rhythms and complex harmonies. The music is lean, lithe and appealing“, so die New York Times über ihre Musik, welche mit Idiomen von Blues bis Jazz und Latin spielt, aber niemals imitiert. Mit dem Werkquintett ‘Snowy Egret’ präsentiert Melford Originalkompositionen, die sie ihren Musikern auf Leib und Instrument geschrieben hat, Ron Miles am Kornett, Liberty Ellman an der Gitarre, Stomu Takeishi am Bass und Gerald Cleaver am Schlagzeug. 2012 debütierte das Quintett mit Konzerten in New York und Los Angeles und 2013 in Paris, Amsterdam und Brooklyn. Seitdem ist das Quintett auch bei anderen Projekten von Melford eine treibende musikalische Kraft, etwa bei der Weltpremiere ihrer Multimediaperformance ‘Language of the Dreams’ 2013 in San Francisco. 2015 veröffentlicht Enja/yellowbird das Debütalbum unter dem Projekttitel. „The perpetually exploratory Melford is always crossing and blurring boundaries -- stylistic, cultural, geographic -- and never more so than on ‘Snowy Egret’“, so AllMusic über das Album. 2012 kann Melford sich über den renommierten Alpert Award in der Kategorie „Arts for Music“ freuen sowie 2013 über eine Guggenheim Fellowship und den Doris Duke Performing Artists Award. Seit 2004 hat sie eine Musikprofessor an der University of California Berkeley inne. 2016 und 2017 veröffentlicht sie mit ihren weiteren Projekten die Alben ‘Unleashed’ mit dem Tiger Trio, ‘Dialogue’ mit dem Duo Dialogue und ‘MZM’ mit dem Trio MZM. Aktuell ist sie Artist-in-Residence am kalifornischen Yerba Buena Center for the Arts und leitet eine Initiative zur Förderung des Jazz‘ an der Bay Area. Weitere Informationen

Mo. 19.03. 21 Uhr

Matthias Schriefls Multiorchester

Matthias Schriefl (tp,flh,horn,euph,tuba,alph), Johannes Bär (tp,flh,trb,auph,tuba,sousa,alph), Christian Grässlin (tp,flh,euph,tuba,b-trb,ts), Andreas Tschopp (tb,bflh,valve-bone,tuba,recorder), Roman Sladek (trb,euph), Michl Engl (b-trb,euph,cimbasso,ophecleide,tubas), Martin Gasser (fl,picc,ts,as,cl), Florian Trübsbach (as,fl,cl,picc,schwegel,oboe,viola,zitter), Gregor Bürger (fag,bars,ts,cl,bcl), Simon Rummel (p,organ,viola,sounds,voc), Sebastian Merk (git,dr,keys,timbales), Alex Morsey (b,tuba,sousa), Bodek Janke (timbales,dr,perc,timbales), Tamara Lukasheva (voc,mel,p)

Diese neue Jazz-Großformation spielt Kompositionen von Matthias Schriefl, die teilweise der Volksmusik nahestehen oder Elemente Moderner Klassik zitieren. Die Klangvielfalt der vierzehn Musiker entspricht der eines klassischen Orchesters plus Big Band. Eng wird es sein auf der Bühne. Alleine die Vielfalt an Instrumenten reichen für ein Orchester: Pauken, zwei Schlagzeuge, sämtliche Blechblasinstrumente, eine große Auswahl an Holzblasinstrumenten, Gitarren, Keyboards und ein Klavier, dazu eine Vielzahl an Streichinstrumenten. Da alle Musiker auch Multiinstrumentalisten sind, werden hier ganz neue Instrumentalisierungsmöglichkeiten ausgelotet. Die Formation schreckt weder vor simplen Melodien und plakativen Dreiklängen zurück, noch vor avantgardistischen Clustern und polyrhythmisch-orchestralen Explosionen. Darüber hinaus besteht die Band aus großartigen Solisten, die sich in ausgedehnten Soli die Seele aus dem Leib spielen. Und nicht zu vergessen: Es gibt nicht nur eine Sängerin, sondern auch einen Männerchor auf der Bühne. Ganz zu Recht wurde Matthias Schriefl, der „große Spaßvogel der deutschen Jazzgemeinde“ (Jan Tengeler, Deutschlandfunk), 2017 mit dem Weltmusikpreis RUTH ausgezeichnet. „Denn wenn sich ein Jazzer alpenländischer Volksmusik widmet und damit weder die Jazz- noch die Volksmusikpuristen auf den Plan ruft, dann muss da etwas Besonderes passiert sein. Ist es auch“ (Holger Beythien Deutschlandfunk). Weitere Informationen

Di. 20.03. 21 Uhr

Ray Anderson Pocket Brass Band

Ray Anderson (tb, voc), Steven Bernstein (tp,slide-tp), José Antonio Davila (sousaphone), Tommy Walter Campbell (dr)

„Ray Anderson, ein wandlungsfähiger Wanderer zwischen verschiedenen Kategorien des Jazz“ (Jazzthetik), bläst uns heute famos den Brass. Inspiriert von den New Orleans Marching Brass Bands gründete der „posaunende Alleskönner“ („Jazz-Heinz“ Hannes Schweiger) in den Neunzigern seine Pocket Brass Band, mit zunächst zwei, inzwischen drei Bläsern und Drummer und hat „dieses Format über die Jahre auf hohem Niveau sublimiert“. Mit einem Fuß in der Avantgarde und dem anderen in der Tradition verhaftet, reflektiert Anderson seine musikalische Sozialisation von Chicago bis New York und spannt den Bogen vom räudigen Blues bis zu den bahnbrechenden klangästhetischen und qualitativen Neuerungen des Free Jazz im Sinne der Association for the Advancement of Creative Musicians. Lässt „blechbeseelte, archaische New Orleans Jazz-Elemente ... synergetisch mit Rhythm & Blues- oder BeBop Sequenzen … in einer heutigen freitonalen, klanglichen Farbigkeit“ kulminieren. Zusammen mit Mitmusikern, die „als aufgeklärte ‚Modernisten‘ mit allen erweiterten instrumentellen und formalen Errungenschaften zu spielen wissen“ und in der Lage sind, jede musikalische Pirouette eindrucksvoll in Szene zu setzen. So der gleichermaßen experimentierfreudige wie gewitzte Slidetrompeter Steven Bernstein, ehemals musikalischer Leiter von John Luries legendären Lounge Lizards. Der Puerto-rikaner José Davila, der schon in der Band von Ray Charles spielte und bei dem für den Grammy nominierten Salsa-Aufnahmen des Spanish Harlem Orchestra mitwirkte, entlockt dem Sousaphon die atemberaubendsten Töne. Schlagzeuger Tommy Campbell, der schon mit Dizzy Gillespie, Sonny Rollins und John McLaughlin tourte, trommelt dazu mit sprühendem Witz und hitzig groovender Funkyness. Weitere Informationen

Mi. 21.03. 21 Uhr

Pablo Held Trio

Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)

Das Trio von Pablo Held mit ihm selbst am Piano, Robert Landfermann am Bass und Jonas Burgwinkel am Schlagzeug ist derzeit eine der lebendigsten und bedeutendsten Formationen des europäischen Jazz. Held ist ein reifer, feinfühliger Künstler, einerseits vertraut mit der Tradition und doch der Avantgarde zugehörig. Sein Trio überschreitet die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation, indem es bei Konzerten auf jegliche Festlegungen verzichtet und sich mit dem Publikum auf „musikalische Abenteuerreisen mit großem Überraschungspotenzial“ (Deutschlandfunk) begibt. Das Risiko radikaler Spontaneität verleiht dem Trio Flügel, so dass es zum Modell einer seltenen Ästhetik geworden ist. Abstrakte und gar empathische musikalische Gespräche verweben sich zu Geschichten, die immer neue und unvorhersehbare Wendungen nehmen. Alle Drei sind Meister ihres Fachs, risikofreudige Ermittler neuer musikalischer Entdeckungen. Nach zwölf Jahren auf Tour, neun hochgelobten Platten und bemerkenswerten Kollaborationen mit Jazz-Größen wie John Scofield oder Chris Potter erscheint jetzt im April 2018 das neue Album ‘Investigations’ beim britischen Label Edition Records. Damit findet das Trio ein neues musikalisches Zuhause. Voller verführerischer Eleganz und lyrischer Raffinesse, verbindet ‘Investigations’ Tradition mit Moderne, Vertrautes mit Unbekanntem und Subtilität mit leidenschaftlicher Energie. Weitere Informationen

Do. 22.03. 21 Uhr

Anthony Strong

Anthony Strong (p, voc), Nick Costley-White (g), Spencer Brown (b), Andy Ball (dr)

Sein Singen ist wie ein Atmen, und er spielt Klavier, wie er singt, eine Art Fünfuhrtee mit einem Schuss Whisky. Dank Maßanzug und dandyhaften Charme erfüllt der Londoner Pianist und Sänger Anthony Strong mit Leichtigkeit die Rolle des klassischen britischen Gentlemans. In seiner Heimat ist er längst ein Star, Kollege Jamie Cullum nennt ihn einen „great singer, great pianist“. Angefangen hat der studierte Klassik- und Jazzpianist als Sideman von Michael Bolton und Jocelyn Brown, spielte Jerry Lee Lewis im Westend Musical Million Dollar Quartet, trat in diversen europäischen Jazzclubs, Festivals und Fernsehshows auf und begleitete Adrien Brody beim Superbowl am Klavier. Als präzise phrasierender Sänger, Musiker mit großem Gespür für Rhythmus und Dynamik und exzellenter Songwriter zeigte er sich zuletzt mit seinem Vorgängeralbum ‘Stepping Out’, erschienen beim französischen Label Naïve, und kletterte damit gar auf Nummer eins der US iTunes Jazz Charts. Mit seinem aktuellen Album ‘On A Clear Day’ gibt er das Versprechen, auch weiterhin zu tun, was er am besten kann. Mit einem Repertoire, das unverschämt „old school“ swingt, ohne „alt“ zu klingen. Kreiert einen Kosmos aus Eigenkompositionen und Klassikern aus seiner persönlichen Plattensammlung, bis zum frühen Stevie Wonder und Motown. „Ich liebe es, neue Standards zu schreiben, Stücke, die irgendwie altmodisch, irgendwie klassisch klingen“, kommentiert Strong, „und insgeheim wünsche ich, dass mein Publikum den Unterschied zwischen meinen Songs und den Standards nicht bemerkt.“ Mit verblüffender Leichtigkeit agiert Strong dabei im Spannungsfeld der Genres. „In meiner Musik verschwimmen die Grenzen zwischen Pop und Jazz. Die Herausforderung besteht darin, innerhalb dieser Ambivalenz Zusammenhalt und Fluss aufrecht zu erhalten.“ So verbindet er das Gute des Jazz, Harmonie, Improvisation, Instrumentierung, mit der Emotionalität des Pop. „Ich liebe diese Leichtigkeit, die einen mit den Fingern schnippen lässt“. Weitere Informationen

Fr. 23.03. 21 Uhr

Nasheet Waits Equality Quartet

Jure Pukl (sax), Abel Calderon (p), Eric Revis (b), Nasheet Waits (dr)

Mit großen Schritten trommelt Nasheet Waits in den Fußstapfen seines Vaters, der Jazzlegende Freddie Waits, und gilt als einer der interessantesten Drummer der jüngeren US-Jazzszene. Nach seinem Musikstudium an der University of Long Island bat Schlagzeuglegende Max Roach Waits junior, seine Jazz Percussion Group M‘Boom zu supporten. Als perkussiver Sideman tourte Waits auch im Quintett des Altsaxophonisten Antonio Hart, David Murrays Infinity Quartett, Avishai Cohens Trio ‘Triveni’, Andrew Hills Band, Jason Morans ‘Bandwagon’ und dem Trio von Fred Hersch. Seit 2010 lebt er seine Liebe zu unkonventionellem Jazz, leidenschaftlich und protestierend, neugierig und mitreißend, im eigenen Quartett ‘Equality’ aus. Im gleichen Jahr erscheint das gleichnamige Debütalbum mit Saxophonist Logan Richardson, Pianist Jason Moran und Kontrabassist Tarus Mateen. 2016 feiert Nasheet Waits Quartett sein zweites Debüt in neuer Besetzung. Darius Jones am Saxophon, Aruán Ortiz am Piano und Mark Helias am Bass recorden das Album ‘Between Nothingness and Infinity’ und veröffentlichen es beim französischen Label Laborie Jazz. Darauf schaffen es die vier Musiker trotz oder gerade wegen ihrer Liebe zum unkonventionellen Jazz eine Balance zwischen Straight Ahead Jazz und Avantgarde, Post- und Neobop, Tradition und Moderne zu halten. „Nasheet Waits unwraps an extraordinary body of work that serves as a showcase for his vibrant driving grooves and impeccable compositions. This is a hidden treasure that every fan of contemporary jazz should look for” (JazzTrail, New York). Weitere Informationen

Sa. 24.03. 21 Uhr

Don Menza Quartet

Don Menza (ts), Oliver Kent (p), Hans Strasser (b), Bernd Reiter (dr)

Saxophonlegende Don Menza, der am 22. April seinen 82. Geburtstag feiert, schreibt seit über 60 Jahren die Historie des Jazz mit. Seine ersten musikalischen Schritte tat der Tenorsaxophonist in der Zeit des Übergangs vom Swing zum Bebop. Mit kraftvollem Atem und sattem Ton setzte er sich gegen die Widerstände seiner Zeit durch, als der Beruf des Musikers in seiner Heimatstadt Buffalo im Bundesstaat New York eher als unanständige Art des Broterwerbs galt. In seiner Musik ging es ihm immer auch darum, die verschiedenen „Stilrichtungen zu vereinen. Er nahm den konsequenten Drive, das hastige Immer-weiter-Treiben des Bebop und verband dies mit der lustvoll-wogenden, nostalgischen Note des Swing zu einer fulminant ausschweifenden, klanglich satten Stilistik, die sich vor allem durch eine enorme Intensität auszeichnet. Auf diese Weise ist Menzas Bebop entspannter, steht weniger unter Strom. Dafür besticht er vor allem durch melodiösen Gesang und gönnt sich eine reichere Differenzierung, selbst im rasenden Quasi-Glissando der Soli“ (SZ, Reinhard Palmer). Er spielte mit Größen wie Buddy Rich, Elvin Jones, Natalie Cole, Pat Boone, Louie Bellson und Leonard Cohen sowie in den Big Bands von Maynard Ferguson, Stan Kenton und der Kenny Clarke/Francy Boland Big Band. In den Sechzigerjahren lebte und spielte er auch in Stuttgart und München, in der 7. US Army Band, im Orchester von Max Greger und im Jazzensemble des Bayerischen Rundfunks wie auch auf den legendären Jamsessions im Schwabinger Jazzclub Domicile. „Der große, aufrechte, einst rothaarige Glatzkopf begeistert... mit seinem Schalk im Nacken und seiner spielerischen Autorität. Geschmeidig und kraftvoll ist sein Sound, gehaltvoll sind seine Erzählungen – musikalisch und verbal“ (BR Klassik). Weitere Informationen

So. 25.03. 21 Uhr

Renaud Garcia-Fons Trio

Revoir Paris

Renaud García-Fons (b), David Venitucci (acc), Stephan Caracci (vib, dr)

Mit seinem neuen Trio ‘Revoir Paris’ kehrt Renaud Garcia-Fons dem Mittelmeer den Rücken und richtet den Blick auf seine Heimatstadt. Der „Paganini des Kontrabasses“ nimmt uns erneut mit auf eine „grenzenlose musikalische Reise auf der Spitze des Bogens“ (Que tal Paris). Lässt „sein Instrument von der Bassgeige zur Trommel, zur Cajón, zur Oud, zur Flamenco-Gitarre, zum Cello mutieren“ (Neue Musikzeitung, Ssirus W. Pakzad). Überragende Technik, kompositorische Kreativität und emotionale Kraft sind das Markenzeichen des Weltklassekontrabassisten mit katalanischen Wurzeln. Bereits mit fünf Jahren beginnt er mit dem Unterricht an Klavier und klassischer Gitarre, um später Kontrabass am Pariser Musikkonservatorium zu studieren. Mit 21 erhält er eine Professur vom französischen Kultusminister. Früh entscheidet er sich, die Grenzen seines Instruments zu überschreiten und dem Bass eine fünfte Saite hinzuzufügen. Ein Wendepunkt, mit dem er den Kontrabass endgültig aus seiner Rolle als Begleitinstrument befreit und ihn stattdessen zu einer der improvisierenden Stimmen eines Ensembles macht. Mit dieser Innovation, sowie seinen Con Arco- und Pizzicato-Techniken, gelingt es Renaud, seinen Bass auf nie zuvor gehörte Weise zu bespielen. Dafür zeichnet ihn die International Society of Bassists mit einem Preis für die beste Solo Performance aus und die Bienal de Flamenco de Sevilla mit dem Giraddillo de Oro Preis. Für seine Alben ‘La Línea del Sur’ und ‘Méditerranées’ bekommt er 2010 und 2012 den ECHO Jazz als International Bassist of The Year. 2017 gewinnt er den BMW Welt Jazz Award. Mit den Kompositionen auf seinem neuen Album ‘La Vie devant soi’ lädt er uns ein auf eine Traumreise durch den melodischen Charme der Stadt der Bohémiens und dem lebendigen, kosmopolitischen Paris von heute: Walzer, Balladen, Jazz, klassische Musik und zeitgenössischer Groove. Dieser Spaziergang durch die Straßen von Paris wird begleitet von Renauds Bass, David Ventucci am Akkordeon und Stephan Caracci an Vibraphon und Percussion, einem Ensemble aus Virtuosen und Poeten gleichermaßen. Von ‘Montmartre en courant’ zu ‘Rue du Dragon’ ist ‘Revoir Paris’ die perfekte Melange aus Musik, Groove, Poesie und nostalgischen Klängen. Weitere Informationen

Mo. 26.03. 21 Uhr Big Band Night

U.M.P.A. Jazz Orchestra

feat. ‘The Music of Christian Elsässer’

Der Komponist, Pianist und Dirigent Christian Elsässer zählt in seiner Generation zu den wichtigen Vertretern des zeitgenössischen Jazz in Europa. Er arbeitet regelmäßig mit den renommiertesten Klangkörpern der internationalen Szene wie dem Metropole Orchestra (3 Grammys), dem Scottish National Jazz Orchestra, allen deutschen Rundfunk-Bigbands (HR, WDR, NRD und SWR) sowie dem Münchner Rundfunkorchester. Zu seinen musikalischen Partnern zählen viele Stars der Branche, so Dee Dee Bridgewater, Kurt Elling, Mike Stern, Vince Mendoza, Mike Mainieri u.v.a. 2012 wurde sein Album ‘Seemingly’ mit dem ECHO Jazz ausgezeichnet. Christian Elsässers eigene Projekte erstrecken sich vom Trio bis hin zur 19-köpfgen Großformation, dem Christian Elsässer Jazz Orchestra welches 2016 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet wurde. Zuletzt veröffentlichte er die CDs ‘Rise & Arrive’ mit der hr-Bigband und ‘Flying in Circles’ mit der NDR Bigband. Er ist Professor für Komposition und Jazz-Piano an der Hochschule für Musik und Theater München. Weitere Informationen

Di. 27.03. 21 Uhr

Stefanie Boltz ‘The Door’

CD-Release-Konzert (GLM Music)

Stefanie Boltz (voc), Martin Kursawe (g), Sven Faller (b), Tilman Herpichböhm (dr)

Die Münchner Sängerin Stefanie Boltz ist aus der deutschsprachigen Konzertlandschaft nicht mehr wegzudenken. Neben ihrem preisgekrönten Duo Le Bang Bang mit Kontrabassist Sven Faller, in dem sie ihre beeindruckende Ausdrucksvielfalt zeigt, ist sie seit ihrem Debüt 2014 auch als Songwriterin mit einem erstklassigen Quartett auf der Bühne zu erleben. Mit ihrem neuen Programm ‘The Door’ beschwört sie die wilden, unvernünftigen und unschlüssigen Momente im Leben. Eine Einladung, die Tür zu dieser Welt weit aufzumachen. Neugierig und risikobereit öffnet die Sängerin mit ihrem Quartett jenseits von klaren Kategorien vielfältige musikalische Perspektiven. Produktionspartner ist auch bei ‘The Door’ Sven Faller, diesmal am E-Bass. Martin Kursawe an zahllosen Gitarreninstrumenten und Tilman Herpichböhm an den Trommeln stehen für mutig-mehrdeutiges Spiel zwischen den Stühlen. ‘The Door’ ist ein Kleinod aus persönlichen Eigenkompositionen und die Musik ebenso nuancenreich und dynamisch wie die Stimme: von intim hauchend bis kraftvoll und bluesig anpackend, von seelenvoll schwebend bis rockig groovend, Stefanie Boltz erzählt gefühlvolle Geschichten, die unter die Haut gehen. Weitere Informationen

Mi. 28.03. 21 Uhr

Logan Richardson

‘Blues People’

Logan Richardson (as), Igor Osypov (g), DeAndre Manning (eb), Ryan Lee (dr, samples)

Im 18th & Vine Jazz District in Kansas City, Missouri fließen Blues, Jazz und Swing zusammen zu einem ganz eigenen Stil. Dort wächst Logan Richardson mit dem Saxophon in der Hand auf und saugt den Sound seiner Heimatstadt ebenso auf wie Einflüsse aus Klassik und Improvisation. Schon mit 16 Jahren macht er erste Bühnenerfahrungen als Solist am Kansas City Symphony oder als Gast im Quintett um Jimmy Heath. Neue Horizonte eröffnen sich ihm am Berklee College of Music Boston, der New School University New York und später in den Jazzszenen von Galizien, Rom und Paris. Mit 26 Jahren extrahiert er in New York daraus sein Debütalbum ‘Cerebral Flow’ und kurz danach sein Konzeptalbum ‘Ethos’. Mit seinem dritten, dem Studioalbum ‘Shift’ skizziert er „starke, unisono gespielte Themen, Grooves und Lines, die miteinander voller Spiellaune zelebriert werden“ (Jazzzeitung) und erschafft „eine Musik der langen Steigerungen und ausgedehnten Exkurse in viele Stilrichtungen, funky und postboppend, frei und verinnerlicht. Eine zugleich herausfordernde und unterhaltsame Mischung“ (Ralf Dombrowski). Kein Wunder, wenn man Pat Metheny an den Gitarren, Drummer Nasheet Waits, Jason Moran am Piano und am Bass Harish Raghavan ins Studio locken kann. Mit seinem jüngsten vierten Album ‘Blues People’ kehrt er zu seinen Wurzeln zurück und reflektiert zugleich den Zustand der Menschheit auf dem Planeten Erde. Zusammen mit Musikern wie Ryan Lee am Schlagzeug, DeAndre Manning am Bass, Justus West an der Gitarre und dem in Berlin lebenden ukrainischen Gitarristen Igor Osypov startet er einen Angriff auf die Sinne und erzählt ganz persönliche Geschichten, die über ihn hinausweisen. Frei nach Donny Hathaway: „Blues as a reflection on a period, past and present, in Black people’s lives”. Weitere Informationen

Do. 29.03. 21 Uhr LAG-Preisträgerkonzert

Vincent Eberle Quintett

Vincent Eberle (tp), Philipp Schiepek (g), Leo Betzl (p), Maximilian Hirning (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Das Vincent Eberle Quintett formierte sich am Jazz-Institut der Münchner Musikhochschule. Inzwischen ist das Ensemble des Trompeters und Flügelhornisten mit Philipp Schiepek an der Gitarre, Leo Betzl am Klavier, Maximilian Hirning am Kontrabass und Sebastian Wolfgruber am Schlagzeug regelmäßig zu hören und aus der süddeutschen Jazzszene nicht mehr wegzudenken. Das Repertoire spannt einen weiten Bogen von Jazzstandards wie ‘Tenderly’ bis zu ausdrucksstarken Eigenkompositionen. Zusammen wollen die Musiker einen originären und modernen Sound schaffen, der sich nicht scheut, die Verbindung zu Traditionen neu zu definieren. Im Dezember 2016 präsentierte das Quintett sein 2017 mit dem LAG-Jazz-Preis ausgezeichnetes Debütalbum ‘Holding’. Seitdem tourt das Quintett um Vincent Eberle durch Bayern und bietet eine „spontane und spannende Kommunikation mehrerer Musiker“, die „wie selbstverständlich virtuosen Jazz auf höchstem Niveau“ spielen „ausgefeilt und doch lässig, humorvoll, aber nie albern.“ Da ist „alles geboten, was sich ein Jazzer-Herz nur wünschen kann“ (SZ). Weitere Informationen

Fr. 30.03. 21 Uhr

Karfreitag geschlossen

Sa. 31.03. 21 Uhr

Jenny Evans

Jenny Evans (voc), Marcio Tubino (fl, sx, perc), Geoff Goodman (g), Alex Haas (g), Anna Rehker (cello)

Die britische Jazzsängerin und Schauspielerin Jenny Evans ist eine Frau des Wortes. In ihrem neuen Programm ‘Naked’ öffnet sie ihre Künstlerseele. Ihre Lieder sind sehr persönlich: Sie singt von Liebe, Leid, Leidenschaft und Verlust, mal poetisch, mal humorvoll, oder auch beides zusammen. Ihre Musik ist geprägt von Jazz und Blues Funk und von lateinamerikanischen und orientalischen Rhythmen. Mit Swing und Slow Songs spricht sie das Herz an. Ihre minimalistischen Arrangements basieren auf Anna Rehkers Cello und Geoff Goodmans und Alexander Haas’ Gitarren und lassen Lyrics und Seele der Musik sprechen. Der brasilianische Flötist, Saxofonist Márcio Tubino verleiht den Kompositionen eine weitere Dimension: musikalisch, leidenschaftlich, schmunzelnd. Weitere Informationen

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